Stimmklinik

Herzlich willkommen in der Deutschen Stimmklinik®!

Mit über 500 phonochirurgischen Eingriffen pro Jahr zählt die Phonochirurgie unter der Leitung von Professor Dr. Markus Hess zu den größten Schwerpunktzentren Deutschlands.

Mit Phonochirurgie werden chirurgische Eingriffe zur Stimmverbesserung bezeichnet. Seit über 10 Jahren stellt die Phonochirurgie den Schwerpunkt unseres Angebotes zur Behandlung von Stimmstörungen dar. Unser chirurgisches Spektrum beschränkt sich ausschließlich auf rein phonochirurgische Operationen. Prof. Dr. Markus Hess hat seit über 20 Jahren Erfahrungen in der Stimmbehandlung und Phonochirurgie und ist als Experte in der Phonochirurgie international anerkannt.

Einen Schwerpunkt der Phonochirurgie bilden die meistens ambulant erfolgenden phono-mikrochirurgischen Eingriffe in Vollnarkose bei gutartigen Stimmlippenveränderungen, beispielsweise Polypen, Zysten, Ödemen, Epithelverdickungen und sogenannten Knötchen. Neben dieser hochspezialisierten Mikrotechnik werden als Alternative bei bestimmten Störungsbildern stimmverbessernde Operationen in lokaler Betäubung angeboten. Mit diesen beiden Verfahren lässt sich in weit über 90% der Fälle eine Stimmverbesserung erreichen.

Qualität und Verträglichkeit der Eingriffe werden durch den Einsatz modernster Technik und spezieller Laserverfahren wie dem KTP-Laser oder dem CO2-Laser zusätzlich verbessert. Diese schonenden Operationsverfahren werden von uns bei Patienten aus dem In- und Ausland und bei Sängern, Schauspielern und Berufssprechern mit Stimmstörungen durchgeführt.

Bei einer Lähmung des Kehlkopfes, z.B. bei einer Recurrensparese, kann die Stimme phonochirurgisch durch eine Medialisierung der gelähmten Stimmlippe verbessert werden. Neben der Stimmlippenaugmentation mit unterschiedlichen resorbierbaren oder nicht resorbierbaren Materialien (sog. Filler wie körpereigenes Fett, Hyaluronsäure, Kollagen, Calciumhydroxylapatit, Dermis u.a.) gehören die Verfahren der „laryngeal framework surgery“ wie Thyreoplastik und Arytenoid-Adduction zu den sehr häufig durchgeführten Eingriffen. Alle Operationen können auch unter stationären Bedingungen erfolgen.

Für die ambulante prä- und postoperative Diagnostik von Stimmstörungen werden u.a. die digitale Videoendoskopie, die hochauflösende Lupenlaryngoskopie, die flexible Tip-Chip-Videostroboskopie, elektronische Stimmfeldmessungen, Voice Range Profile-Bestimmungen, PC-basierte Heiserkeitsmessungen, auditive und elektroakustische Stimmschallanalysen, die Breitband- und Schmalband-Spektralanalyse, Grundfrequenz- und  Formantanalyse, die Elektroglottographie, Stimmbelastungstests, die Video-Kymographie als online-Verfahren, die Hochgeschwindigkeits­kinematographie mit off-line Kymographie, die perkutane Elektromyographie und die Lungenfunktionsprüfung mit Flußvolumenkurve durchgeführt.

Bei besonderen neurologischen Störungsbildern wie einer fokalen Dystonie oder der spasmodischen Dysphonie können Botulinumtoxin-Injektionen (sog. Botox-Spritzen) zur Stimmverbesserung erfolgen. Die Behandlung und Beratung von „Professional Voice Disorders“ beispielsweise bei Sängern und Schauspielern ergänzen das therapeutische Spektrum.

Meistens gelingt die eingehende und umfassende Diagnostik an einem Untersuchungstag. Nach Abschluss der Diagnostik erfolgt eine ausführliche Beratung. Für Operationen wird ein weiterer Tag angesetzt. Sollten Vorbefunde mit einer eindeutigen Operationsindikation vorliegen, kann bei entsprechender Planung die Operation ggf. bereits am nächsten Tag erfolgen. Auch die Operation erfolgt meistens ambulant. Postoperative Kontrollen können durch den Facharzt am Heimatort erfolgen. Eine Wiedervorstellung hier wird in der Regel nach 3 Monaten zur Beurteilung des Langzeiterfolges empfohlen.

In unserer Klinik arbeiten 4 Ärzte, 2 Psychologinnen, 4 Logopädinnen, 2 Audiometerie-Assistenten und 2 Pflegekräfte.

Ihre Behandlungsanfrage richten Sie bitte direkt an das UKE International Office. 

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